Thermodynamische Stoffdaten für die Synthese, Auslegung und Simulation chemischer ProzesseThe DECHEMA course features nearly two days of thermodynamic basics and application followed by a full day of lectures and workshops dealing with the implementation and use of the different thermodynamic model options in Aspen Plus®. In addition, an introduction to DETHERM Online and the DECHEMA Data Regression Package is presented. The course is offered by DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e. V., Frankfurt/Main) on a yearly basis for more than 25 years now already. It either takes place in Frankfurt/Main or Oldenburg. Lecturers are
who are regularly giving advanced training courses in the chemical engineering field. Some of these courses are held and organized in cooperation with DECHEMA e.V.. These DECHEMA courses are always held in German only. See GVT courses for a course in English. The next DECHEMA course is scheduled for Sept. 28 - 30 2010 in Frankfurt/Main. Thermodynamische Stoffdaten für die Synthese, Auslegung und Simulation chemischer ProzesseFür die Auslegung von Anlagen, die Berechnung des Prozessverhaltens und die Lösung von damit verknüpften Optimierungsproblemen sind Simulationsprogramme zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden. Die Qualität der Berechnungsergebnisse hängt entscheidend von den verwendeten Stoffdaten ab. Häufig stehen diese Daten nicht oder nur unvollständig zur Verfügung. Da Messungen einen hohen experimentellen und zeitlichen Aufwand erfordern, ist man bestrebt, solche Daten auf rechnerischem Wege zu ermitteln oder abzuschätzen. Moderne Datenbanken und Softwarepakete ermöglichen neben dem Zugriff auf Literaturdaten und der Verwaltung eigener Meßdaten auch Visualisierung und Korrelation sowie die Abschätzung fehlender Stoffdaten für reine Komponenten und Gemische. Weit verbreitet und von großer praktischer Bedeutung sind beispielsweise Gruppenbeitragsmethoden zur Vorausberechnung von Phasengleichgewichten und Exzessgrößen (UNIFAC, PSRK). LernzielDie Teilnehmer werden mit wichtigen, aktuellen Methoden der rechnerischen Ermittlung von Stoffdaten und insbesondere Phasengleichgewichten vertraut gemacht. Damit werden sie in die Lage versetzt, Berechnungsmethoden selbständig anzuwenden und die Zuverlässigkeit der Ergebnisse zu beurteilen. Am Beispiel der DETHERM®-Stoffdatenbank werden praktische Kenntnisse im Recherchieren von Stoffdaten vermittelt. Regression, Abschätzung und Visualisierung von Stoffdaten sowie weitergehende Anwendungen, wie die Auswahl selektiver Zusatzstoffe, werden mit Hilfe der Dortmunder Datenbank (DDB) und des integrierten Softwarepakets DDBSP demonstriert LerninhaltNeben der Ermittlung von Eigenschaften reiner Stoffe und Gemische und von chemischen Gleichgewichten realer Systeme werden die modernen Methoden der Berechnung von Phasengleichgewichten ausführlich dargestellt. Auf theoretische Grundlagen wird insoweit eingegangen, als diese für das Verständnis der Methoden notwendig sind. Die Auswahl der Berechnungsmethoden wurde nach Gesichtspunkten der Anwendbarkeit in der Berufspraxis und den Möglichkeiten der Programmierung getroffen, wobei eine Konzentration auf die in der chemischen Technik wichtigen Stoffeigenschaften erfolgt. Die Vorgehensweise bei der Abschätzung von Stoffdaten wird anhand geeigneter Softwaretools demonstriert Die Benutzung der DETHERM-Datenbank wird an Hand typischer Stoffdatenprobleme ausführlich dargestellt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Recherche von Stoffdaten und ihrer Übergabe an Prozesssimulationssysteme . Die Implementierung thermodynamischer Berechnungsmethoden in das Prozesssimulationsprogramm ASPEN PLUS® wird erläutert, wobei Möglichkeiten und wichtige praktische Aspekte an Beispielen behandelt werden. StoffvermittlungDer Stoff wird durch Vorträge und Übungen vermittelt. An einem durchgängigen Beispiel werden die Sachverhalte erläutert. ZielgruppeNaturwissenschaftler und Ingenieure in Forschung und Entwicklung, in der Anlagenplanung und Apparateauslegung und in der Produktion; Informationsvermittler. VorkenntnisseGrundkenntnisse in Physikalischer Chemie sind von Vorteil. |